Menachem und Fred

Woche der Brüderlichkeit

Bewegender Dokumentarfilm über die erstaunliche Geschichte zweier jüdischer Brüder und das erstmalige Zusammentreffen ihrer Familien in Hoffenheim.

Die Brüder Manfred und Heinz leben mit ihren Eltern in Hoffenheim. Als die Familie von den Nazis aus ihrem Haus vertrieben wird und die Eltern ins KZ gebracht werden, entschließen sich diese, ihre jungen Söhne weg zu geben. Manfred und Heinz überleben – getrennt von einander versteckt – den Krieg. Der Ältere emigriert in die USA, streift seine jüdischen Wurzeln ab und fängt als Frederick ein neues Leben an. Der jüngere, Heinz, geht nach Israel und nennt sich Menachem. Die beiden nehmen erst Jahrzehnte später wieder Kontakt zueinander auf, als Fred die Briefe ihrer Eltern, die sie aus dem KZ schrieben, wiederfindet.Die israelischen Filmemacherinnen Ofra Tevet und Ronit Kertsner begleiten darin ihre beiden gegensätzlichen Protagonisten auf ihrer gemeinsamen Reise in die Vergangenheit, an die Orte ihre Kindheit. Sie geben einen knappen Überblick über ihren Werdegang im Beruf und Privaten und lassen auch ihre Kinder und Enkel zu Wort kommen. Kernstück dieser zu Herzen gehenden und spannenden Geschichte ist das Treffen der Familien, deren Lebensstile nicht unterschiedlicher sein könnte.

Deutschland / Israel 2008 • Regie: Ofra Tevet, Ronit Kertsner • Mit Menachem Mayer, Frederick Raymes, Dietmar Hopp • ab 0 J. • 95 Minuten

Vorstellungen

  • Sonntag, 07.03.2010, 17:00 Uhr
  • Donnerstag, 11.03.2010, 17:00 Uhr
  • Sonntag, 14.03.2010, 19:00 Uhr