Caótica Ana (Caótica Ana)
Der fremdsprachige Film der vhs
Julio Medéms Meditation über Leben, Liebe und Verlust, eine mythische Reise und eine Hommage an das Natürliche, Feminine, Feministische
Die junge Malerin Ana (Manuela Vellés) verlässt das Idyll auf ihrer Heimatinsel Ibiza und ihren Vater Klaus (Matthias Habich), um sich von der Mäzenin Justine (Charlotte Rampling) in deren Madrider Künstlergemeinschaft fördern zu lassen. Im ungewohnten Chaos der Großstadt lässt sie ihrer Entwicklung freien Lauf, erlebt ihre erste Liebe und die erste intensive Trennung. Die Suche nach dem verlorenen Geliebten Said (Nicolas Cazalé) führt Ana zu sich selbst, ihrem früheren Leben und ihrer schicksalhaften Bestimmung.
»Man wird es lieben, oder man wird es hassen – zumindest wird man, wenn die Liebe zu „Caótica Ana“ nicht aufkommt, sagen können, dass diese Reise an die Grenzen des eigenen Verstehens führt. Hinab geht es zu den tiefsten Schichten des Unterbewusstseins, um sich am anderen Ende in einer „Zeitreise" wieder zu finden. Das ist großartig gemacht und spielt tiefschürfend mit den Konventionen weltanschaulicher, religiöser und materialistischer Denkkonzepte. […] Dieser Film ist mutig, unverschämt, unverblümt, provokativ, anzüglich bis teilweise schockierend. Die Konventionen zwischen den Polaritäten, ebenso wie zwischen den Genres, werden schlichtweg ignoriert. Das ist wirklich chaotisch, aber auch ungemein kraftvoll und obendrein zeigt Medem, wie sinnlich-verführerisch er mit Bildern umgehen kann. Kreative Kinokunst vom feinsten.« (Dimitrios Athanassiou, moviemaze)
Spanien 2007 • Regie und Drehbuch: Julio Médem • Kamera: Mario Montero • Musik: Jocelyn Pook • Mit Charlotte Rampling, Manuela Vellés, Bebe Rebolledo, Asier Newman, Nicolas Cazalé, Raul Pena u. a. • 116‘
(OmU)
Vorstellungen
- Freitag, 15.01.2010, 21:00 Uhr
- Montag, 18.01.2010, 18:45 Uhr
- Mittwoch, 20.01.2010, 18:45 Uhr
